Die Schwimmende Tauchschule auf dem Gräbendorfer See

Tauchschule am Gräbendorfer SeeDer Gräbendorfer See, im Südosten der Stadt Vetschau gelegen, ging aus dem gleichnamigen Tagebau hervor. Seit Mai 2007 hat das 425 Hektar große Gewässer seinen Endwasserstand erreicht. Im Vergleich zu anderen Seen hat es einen ruhigeren Charakter und besitzt auch gute Badewasserqualität. Auch der feine Sandstrand, das eindrucksvolle Spiel der Wasserfarben und die vielfältigen Freizeitangebote zeichnen den Gräbendorfer See aus.

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Schwimmend wohnen
Unmittelbar östlich des Dorfes Laasow realisiert die Internationale Bauausstellung (IBA) „Fürst-Pückler-Land" derzeit das Projekt „Schwimmende Häuser Gräbendorfer See". Schwimmend wohnen ist eine Form der Identifikation mit der neuen Landschaft. Das „Leben auf dem Wasser" eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung einer Region im Wandel. Die Außenanlagen der geplanten schwimmenden Siedlung wurden im Jahr 2006 fertig gestellt. Als erstes Haus entstand eine schwimmende Tauchschule auf einem Ponton. Diese ist über eine Steganlage vom Ufer aus zu erreichen. Dieses erste „see-Haus" bildet den Auftakt für eine geplante Siedlung von bis zu acht Häusern, die als Wohn- und Ferienhäuser genutzt werden sollen.
Das schwimmende Haus hat zwei Stockwerke mit insgesamt 140 Quadratmetern, in dem alle Funktionsbereiche der Tauchschule untergebracht sind. Ein Versorgungstrakt nimmt Haustechnik, Nasszellen und Küche auf. Ein durch großzügige Glasflächen offen gestalteter Geschäftsbereich bietet Fläche für Unterricht und Verkauf. Im Obergeschoss befinden sich Büroflächen und Lagerräume. Das Tauch- und Freizeitzentrum Laasow dient aber nicht nur als Basis für den Tauchsport, sondern auch für andere Freizeitaktivitäten wie Fahrradfahren, Skaten, Tret- und Segelboot fahren.
 

SeeDer Tauchplatz am Badestrand
Nur 15 Minuten von Vetschau entfernt, entsteht das Freizeit- und Erholungsgebiet Laasow. Man kann dort diverse Wassersportarten betreiben oder einfach nur mit einem Getränk von der Strandbar in der Sonne faulenzen.
Es handelt sich um die weltweit erste schwimmende Tauchbasis auf einem Tagebausee. Das zweigeschossige Haus wird an einem Steg festgemacht, welcher dann idealerweise auch gleich als Einstiegsstelle dienen kann. Der Gräbendorfer See bildet das geflutete Restloch eines Tagebaus und ist heute maximal etwa 55 Meter tief. Unter Wasser findet man einen versunkenen Wald sowie zahlreiche Fischarten wie Barsche, Hechte und Karpfen. Zu Ausbildungszwecken wurde eine Unterwasser-Plattform installiert. Weitere Informationen gibt es unter www.iba-see.de.

Weitere Anlegestellen für schwimmende Häuser sind am See geplant.