Im Dialog: Stadtentwicklungskonzept wird fortgeschrieben

INSEK-LogoDie Stadt Vetschau/Spreewald überarbeitet in diesem Jahr ihr "Integriertes Stadtentwicklungskonzept". Was so kompliziert klingt, und oft lediglich mit der Abkürzung "INSEK" verwendet wird, ist eine Zusammenfassung aller Themenfelder und Planungen sowie übergreifender Strategien und Ziele für die Gesamtstadt und die Ortsteile. Auch ist ein aktuelles und den Anforderungen des Landes entsprechendes INSEK Voraussetzung, um Fördergelder beantragen zu können.

Das INSEK wurde bereits 2007 unter breiter Mitwirkung erstellt. Es haben sich aber die äußeren Rahmenbedingungen (Demographischer Wandel, Klimaschutz und Energieeinsparung, Tourismus, etc.) geändert und vieles wurde bereits erreicht – Zeit, Bilanz zu ziehen und über neue Ziele und Ideen sowie konkrete Maßnahmen nachzudenken. Vorarbeit wurde in den letzten zwei Jahren mit der Erstellung des touristischen Leitbildes, des Lärmaktionsplanes und des Energiekonzeptes sowie in den Gedanken zur Daseinsvorsorge gemacht. Diese gilt es einzupassen in eine übergeordnete städtebauliche, soziale und funktionale Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile.

Zum herunterladen hier klicken. Finale Fassung (Stand: 23.04.2015)
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Finale Fassung, Anhang (inkl. Abgestimmter Maßnahmeliste, Stand: 23.04.2015)

Ansprechpartner:
Stadt Vetschau/Spreewald
Stadtentwicklung
Dipl.-Ing. Stephan Pönack

Hinweise, Vorschläge und Kommentare senden Sie per E-Mail an: stephan.poenack[at]vetschau.com.

 

Zum INSEK: Im Zuge der Neuausrichtung der Förder- und Strukturpolitik im Land Brandenburg entsprechend dem Motto "Stärken stärken" wurde die Stadt Vetschau/Spreewald als eine von insgesamt 42 Kommunen im Land aufgefordert, ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) zu erarbeiten. Das INSEK übernimmt eine zentrale Funktion für die Steuerung und Abstimmung vielfältiger Handlungsfelder auf städtischer Ebene, wie z. B. Wohnen und Stadtumbau, soziale Infrastruktur, Wirtschaftsentwicklung und Tourismus. Gleichzeitig dient es als planerische Voraussetzung und Entscheidungsgrundlage für die Zuwendung von Fördermitteln von Bund und Land sowie aus EU-Strukturfonds.

Das INSEK wurde bereits am 5. Juli 2007 durch die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen. Bestandteile sind der Sanierungsplan und der Stadtumbauplan, die gleichzeitig an die aktuelle Entwicklung angepasst (fortgeschrieben) wurden. Zur Bürgerbeteiligung: Eine erste Bürgerversammlung fand im November 2014 dazu statt, um die Bilanz der bisherigen Stadtentwicklung und die Analyse für das INSEK vorzustellen und über neue Ziele, Ideen und Maßnahmen zu diskutieren. Die Beiträge und Vorschläge der anwesenden Bürger wurden abgewogen und sind in die weitere Erarbeitung des Konzeptes eingeflossen. Das Protokoll dazu finden Sie hier. Zur Vorstellung des Verfahrensstandes sowie zur Diskussion bezüglich der weiteren Entwicklung fand eine 2. Bürgerversammlung am 28. Januar 2015 statt.