Kleine Vetschauer Chronik

4. Jh.  Die Germanen (Burgunder) verlassen zur Zeit der Völkerwanderung das Gebiet
6. Jh. Slawische Stämme (Stamm der sorbischen Lusizi) siedeln
9. Jh Errichtung der Slawenburgen
7.-10. Jh. Es bestanden die Siedlungen Wetosow, Wjaska, Lakoma und ein Sumpfringwall
10. Jh. Im Zug der deutschen Besiedelung (Christianisierung) wird Vetschau bei Markgraf Gero genannt, Bau einer deutschen Wasserburg
1302 Erste urkundliche Erwähnung von Vetschau
13./14. Jh. Bau der Kirche (heute Wendische Kirche)
1540 Errichtung des Stadtschlosses durch Eustachius von Schlieben
1543 Erlangung des Stadtrechtes
1548 Verleihung des Stadtwappens
1594 Privilegium für Schützengilde Vetschau
1619 Innungsbestätigung der Vetschauer Leineweber
1619 Großfeuer vernichtete Vetschau bis auf 5 Häuser
Kirchturm brennt aus
1626 Wallenstein Söldner hausten barbarisch in der Stadt
1635 Abtretung der Lausitz an Sachsen (bis 1815)
1635-1637 Die Pest entvölkerte fast vollständig
1694 Einweihung der Deutschen Kirche
1709 Wiederaufbau des Kirchturms nach dem Brand von 1619
1722 Umbau des Schlosses durch die neue Besitzerin Herzogin Emilie Agnes von Sachsen-Weißenfels-Drehna
1724 Bau der Schule am Kirchplatz
1832 Feierliche Einsetzung des Magistrats
1845 Ausbau der Chaussee zwischen Lübben und Cottbus
1852 Gründung des Gesangsvereins „Liedertafel" und anderer Vereine
1866 Einweihung der Eisenbahnstrecke Berlin-Cottbus
1867 Gründung der Landmaschinenfabrik A. Lehnigk
1870-1913 Braunkohlentiefbau bis 30 m Tiefe in der Grube Hedwig in Lobendorf
1870/71 Bau der Villa Griebenow und Anlegen des Parks
1871 Gründung der Baufirma Weßlau und Bau der Ziegelei in Weißagk
1890 Vetschau hat 2.943 Einwohner und je zwei Fabriken für landwirtschaftliche Maschinen und für Sackleinewand, Jute- und Flachsspinnerei, eine Dampfschneidemühle sowie bedeutende Viehmärkte
1920 Das Schloss wurde durch die Stadt Vetschau gekauft
1920-30 Große Trachtenfeste in der Stadt, bis 25.000 Besucher
1927 Einweihung der Badeanstalt
1945 Geringe Kriegseinwirkungen durch Kapitulation
1959

Eingemeindung von Märkischheide (früher Weißagk)

1959-1967  Bau des Kraftwerkes
1960-1985 Bau der Neustadt
1965-1980 Bau der Broilermastanlage, der Gewächshauswirtschaft und der Schweinezuchtanlage
1981-1992 Braunkohlentagebau Gräbendorf
1983-1996 Braunkohlentagebau Seese/Ost
1989/1990 Der „Runde Tisch" tagt in Vetschau
05.05.1990 Kommunalwahl - erste frei gewählte Stadtverordnetenversammlung nach der Weimaer Republik
1993 Bildung des Amtes Vetschau
1996 Das Kraftwerk wird stillgelegt
01.04.1997

Die Amtliche Schreibweise wird umbenannt. Aus "Vetschau" wird "Vetschau/Spreewald"

1996/97   Entwicklung des Industrie- und Technologiezentrums Spreewald (ITS) auf dem Kraftwerksgelände
1996 Beginn der Sanierung der ehemaligen Braunkohletagebaues entstehen der Gräbendorfer und Bischdorfer See 
1999 Die Internationale Bauausstellung „Fürst-Pückler-Land" wird vorbereitet, ein Startobjekt ist die Slawenburg Raddusch
2002 Bau des Fliesenwerkes auf dem ITS
2002 700 Jahr-Feier
2007 Eröffnung der Solarsporthalle
2009 Solarsporthalle Preisträger im Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz"