Wappen und Flagge der Stadt Vetschau/Spreewald

Ausschnitt aus der Wappenurkunde 1548Blasonierung
Gespalten; vorn in Rot ein aufgerichteter, nach links gewendeter silberner Windhund mit goldenem Halsband, hinten blau-silbern geschacht.

Das Wappen wurde am 3. Mai 1993 vom Land Brandenburg genehmigt.

Ursprung
Das heutige Wappen der Stadt Vetschau wurde auf "demütlich Anrufen und Bitt" von Eustachius von Schlieben im Jahr 1548 auf dem "geharnischten Reichstag zu Augsburg" durch den Kaiserbruder, dem Deutschen König Ferdinand I., genehmigt. Der "Rath und Gmaind des Marckhts Vetzschow" bekam gleichzeitig das Recht, die Kirchweih und den Jahrmarkt abzuhalten. Vetschau besaß schon vordem ein eigenes Wappen. Dasselbe war aber durch "unnützigen Gebrauch" entehrt worden und die Bürger Vetschaus waren dadurch in einen schlechten Ruf gekommen. In der Verleihungsurkunde sind sich die beiden Hälften des Wappens genau spiegelverkehrt angeordnet.

WappenbeschreibungVetschau Flagge 
Das neue Wappen stellt einen auf der Mitte der Längsseite geteilten Schild dar. Auf der linken Seite wird ein springender Windhund mit Halsband und Ring auf roten Hintergrund gezeigt. Der Hund, aufrecht zum Sprung geschickt mit aufgeworfenem Schwanz, offenem Maul und roter ausgeschlagener Zunge. Das schachbrettartige Muster (20 Felder) der rechten Seite sind dem Schliebenschen Wappen entnommen, es deutet auf das Herrschaftsverhältnis des Hauses Schlieben zu Vetschau hin. Beim ältesten Stadtsiegel von Vetschau ist das Wappenschild mit der Umschrift "Sigillum Civitatis Vetzschensis 1549" versehen. Aus demselben Jahr datiert auch das Kirchensiegel mit der Umschrift "Sigillum Eoclesiae Vetzschensis 1549".

Flagge 
Das Recht zum Führen einer Flagge wurde der Stadt Vetschau/Spreewald am 10. Juli 1996 durch das Innenministerium des Landes Brandenburg nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 11. April 1996 verliehen.

 

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