Die Richard-Hellmann-Stiftung

Die "Richard-Hellmann-Stiftung" wurde vom Vetschauer Ehrenbürger Richard Hellmann am 04.10.1929 gegründet. Der damalige Magistrat der Stadt Vetschau beschloss mit Ermächtigung durch die damalige Stadtverordnetenversammlung am 19.11.1929 die Satzung. Am 27.12.1929 genehmigten das Preußische Staatsministerium der Justiz, das des Innern und das für Volkswohlfahrt die Satzung. Richard Hellmann erließ zu dieser am 01.04.1930 eine Verwaltungsordnung für das Kuratorium der Stiftung. Richard Hellmann stattete die Stiftung mit Vermögen aus, welches aus Aktien, Hypotheken und Grundstücken in Vetschau bestand. Durch die sozialistische Devisenbewirtschaftung im "Dritten Reich" und in der DDR ist davon, bis auf die Grundstücke, nichts verblieben. Die DDR-Staatsorgane versuchten mit Druck die Stiftung dann aufzulösen, was aber durch gut organisiertes Handeln der damals für die Stiftung tätigen Vetschauer nicht gelang. So konnte nach der Wende das Vermögen wieder aktiviert werden und die Stiftung wurde per Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 25.05.1992 quasi wieder gegründet.

Die überarbeitete Satzung wurde vom Brandenburgischen Ministerium des Innern am 01.02.1995 genehmigt. (Abgedruckt im "Amtsblatt für das Amt Vetschau" Nr. 6/1995). Anträge können nach § 1, Abs. 4, Buchstabe c) der Satzung gestellt werden an:

Das Kuratorium der Richard-Hellmann-Stiftung

c/o: Stadt Vetschau/Spreewald, Der Bürgermeister, Schlossstraße 10 in 03226 Vetschau/Spreewald.

Antragsteller können sein in der Stadt Vetschau/Spreewald ansässige, anerkannt gemeinnützige Organisationen oder Vereine. Der Antrag besteht aus einer Beschreibung der beantragten Maßnahme mit einer Summe, der aktuellen Satzung oder Gesellschaftsvertrag und der gültigen Freistellungsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes. Das Kuratorium tritt in aller Regel einmal im Kalenderjahr zusammen und entscheidet. Über die vergebenen Mittel ist innerhalb eines Vierteljahres ein einfacher Verwendungsnachweis an die Stiftung zu geben.

Satzung und Genehmigung der Richard-Hellmann-Stiftung        Zum öffnen bitte anklicken